Training “Learning to be White”

Zwei Shirts an der Leine Das Wochenendseminar vom 1. bis 3. November 2013 mit den beiden Trainern Austen Peter Brandt und Mutlu Ergün-Hamaz von Phoenix e.V. richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung arbeiten möchten.


Dabei soll die Ebene der Schuld und des individuellen Versagens verlassen und stattdessen eine Ebene von weißer Verantwortung und interkulturellem Miteinander erschlossen werden. Das Ziel ist eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen der weißen Mehrheitsgesellschaft und People of Colour. Es sollen auch nachhaltige Schritte gegen Rassismus entwickelt werden.

Antirassismus-Training “Learning to be White”

Freitag, 1. November, 18.30 Uhr bis Sonntag, 3. November, 16 Uhr

Trainer:
Austen Peter Brandt, Evangelischer Pfarrer, Begründer von Phoenix e.V. und Leiter von Phoenix-Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings

Mutlu Ergün-Hamaz, Essayist und Literaturwissenschaftler, Trainer für White-Awareness und Empowerment. Er ist Autor der Erzählung “Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado” (Unrast-Verlag, 2010) sowie Mitherausgeber der Editionsreihe  “insurrection notes”.

Veranstaltungsort:
SOAL Bildungsforum
Große Bergstraße 152, 1. OG
22767 Hamburg
(S-Bahn Altona)

Anmeldung:
Bitte per E-Mail bis zum 10. Oktober
Anke Schwarzer
Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.
Große Bergstraße 255
22767 Hamburg

Telefon: 040 – 35 89 386
E-Mail:  anke.schwarzer@ewnw.de
Web: www.ewnw.de

Teilnahmebeitrag:
50 Euro, ermäßigt 25 Euro inklusive Getränke und Snacks

Die positive Bereitschaft zur offenen Mitarbeit und eine durchgehende Teilnahme am Training setzen wir voraus.

Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen nach wie vor die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die als AusländerInnen, MigrantInnen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.

Auch bei Menschen, die bereits ein Gefühl für ein gleichberechtigtes Miteinander entwickelt haben, setzt sich bei genauerer Betrachtung rassistisches Denken und Handeln mit seinen Vorurteilen, Herrschaftsansprüchen und verborgenen Bildern fort.

Das Erkennen von rassistischen Denk- und Gefühlsmustern und ihre Prägung auf Persönlichkeit und Gesellschaft ist eine der Grundlagen zur Entwicklung von antirassistischen Handlungskonzepten.

Strategien für Kultur der Verständigung

Das Wochenendseminar richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung arbeiten möchten.
Dabei soll die Ebene der Schuld und des individuellen Versagens verlassen und stattdessen eine Ebene von weißer Verantwortung und interkulturellem Miteinander erschlossen werden. Das Ziel ist eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen der weißen Mehrheitsgesellschaft und People of Colour. Auch sollen nachhaltige Schritte gegen Rassismus entwickelt werden.

Geschichte und Wirkungsweise von Rassismus

In dem Phoenix-Training Learning to be White geben die beiden Trainer Inputs zur Geschichte und Wirkungsweise des Rassismus und erarbeiten mit den Teilnehmenden Strategien für die private und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus. Sie geben den weißen Teilnehmenden die Möglichkeit, eine Reise in die eigene Sozialisation zu unternehmen:
Was wissen wir über die anderen und was über uns selbst? Was ist erlernt, was ist wahr und was Konstruktion? Was ist eine weiße Identität in einer multikulturellen Welt? Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

Es kommen unterschiedliche Formen und Methoden der Arbeit (z.B. Video- und Wortinputs, PartnerInnen- und Gruppenarbeit, Rollenspiele und Einzelübungen) zum Einsatz.

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