Decolonize!

1308Am Wochenende 24. und 25. August stehen mehrere Veranstaltungen zum Thema “Decolonize Hamburg! – Perspektivwechsel in der Erinnerungspolitik” auf dem Programm. Das Eine Welt Netzwerk Hamburg, der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial und das Austellungsteam von “freedom roads!” laden zu einem Vernetzungstreffen, zu einer Podiumsdiskussion und zu einer Performance ein.  Alle Veranstaltungen sind mit freiem Eintritt!


Samstag, 24. August, 13 Uhr bis 17.30 Uhr
Vernetzungstreffen postkolonialer Initiativen
Wie kann postkoloniale Erinnerungskultur verwirklicht werden?

Mit VertreterInnen von kultur- und entwicklungspolitischen und migrantisch-diasporischen Initiativen, u.a.

  •    Joshua Kwesi Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berlin
  •    Hamado Dipama, AK Panafrikanismus, München
  •    Aliou Sangaré, Afrikarat Norddeutschland, Hannover
  •    Anne-Kathrin Horstmann, Kopfwelten, Köln

Flyer: http://www.ewnw.de/sites/default/files/EWNWFRRDInitreff.pdf
Ort: Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg
(U4-Überseequartier, U1-Meßberg, Bus 111 Shanghaiallee, Metrobus 6 St. Annen)
Anmeldung: mina.ringel@ewnw.de

Samstag, 24. August, 19 Uhr
Podiumsdiskussion
Decolonize Hamburg! – Perspektivwechsel in der Erinnerungspolitik

Flyer: http://www.ewnw.de/sites/default/files/EWNWFRRDPodiumsdisk.pdf
Diskussionteilnehmer_innen:

  • Millicent Adjei, Geschäftsführerin von Arca – Afrikanisches Bildungszentrum, Hamburg
  • Joshua Kwesi Aikins, Politikwissenschaftler, „Straßeninitiative“ und Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berlin
  • Gabi Dobusch, Sprecherin für Gleichstellung, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Hamburg
  • Christa Goetsch, kulturpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion, Hamburg
  • Aliou Sangaré, Vorstand Afrikarat Norddeutschland, Hannover

Moderation:
Jonas Berhe, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Hamburg
Ort:
Ausstellung freedom roads!
im Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15

Sonntag, 25. August, 11 Uhr
Stadtrundgang: Uhuru heißt Freiheit

Der Bezirk Hamburg-Wandsbek ist Standort eines Ensembles von Kolonialdenkmälern, das in der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Kasernengelände errichtet wurde. Eine der Kasernen hatte man damals nach dem rechtsextremen General Paul von Lettow-Vorbeck benannt. Unsere Performance erinnert an den afrikanischen Widerstand und gedenkt der Opfer des deutschen Kolonialismus.
Ort:
Eingang ehem. Lettow-Vorbeck-Kaserne, Wilsonstraße 45, Hamburg-Jenfeld, U-Wandsbek Markt, Bus 162/262 bis Haltestelle Kuehnstraße (Ost)
Mit:
Israel Kaunatjike, Zaida Horstmann, Christian Kopp

Außerdem an Sonntagnachmittag noch eine Führung durch die Ausstellung “freedom roads!”.

Weitere Infos zum genauen Programmablauf unter www.freedom-roads.de/frrd/hhvernet.htm

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