Koloniales in der HafenCity

P1030699Von der Speicherstadt durch das Überseequartier zur Elbphilharmonie: Alte rote Backsteinbauten und neue spiegelglatte Fassaden stehen sich in der HafenCity gegenüber. Wo früher Waren aus Übersee gelagert und deutsche Kolonialtruppen entsandt wurden, entsteht Hamburgs jüngster Stadtteil. Zwischen Speicherstadt und Elbphilharmonie zeigt am 13. April der Rundgang des Arbeitskreises Hamburg Postkolonial, wie diese Vergangenheit bis heute in den öffentlichen Raum eingeschrieben ist.

Welche Bilder prägen diese Stadtentwicklung? Auf welchen historischen Kontinuitäten beruhen sie, mit welchen Emotionen spielen sie? Und welche Spuren hat Hamburgs Handel hinterlassen – in der Stadt und darüber hinaus? Der zweistündige Rundgang begibt sich auf die Suche nach Spuren der Hafengeschichte, die gleichermaßen von Wohlstand und Plünderung erzählen. So 13. April, 14 Uhr (weitere Termine So 13. Juli, So 10. August, So 28. September, jeweils 14 Uhr), Treff: U-Meßberg, Eingang Chile-Haus, Teilnahme: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Leitung: Tania Mancheno (Dipl.-Politologin) und Andreas Schneider (Dipl.-Ing. Stadtplanung).
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