Never mind the papers!

10888477_386964951464362_7591078550164525767_nEin Bündnis aus Mitgliedern der Gruppe Lampedusa in Hamburg, Geflüchteten aus Lagern in und um Hamburg, Gruppen aus dem Recht auf Stadt Netzwerk, Gerwerkschaftsaktivist_innen, Studierenden, Schülern und vielen anderen Gruppen, Initiativen und Organisationen demonstrieren am Samstag, den 31. Januar 2015 für menschenwürdiges Wohnen, eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis sowie ein Bleiberecht für alle Menschen. In dem Aufruf “Recht auf Stadt – never mind the papers!” heißt es: Wir sind Refugees im alltäglichen Kampf gegen das schlechte Leben in überfüllten und isolierten Lagern, wir sind Nachbar*innen, die sich gegen die Verdrängung aus überteuerten Vierteln wehren, Aktivist*innen die sich ihr Recht auf Stadt zurückerobern. Wir sind organisierte Geflüchtete von „Lampedusa in Hamburg“. Wir sind Gewerkschafter*innen, die wissen, dass wir als Lohnabhängige nur stark sind, wenn wir gemeinsam mit den Beschäftigten mit den schlechtesten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt füreinander einstehen.

Wir sind Studierende, die nicht akzeptieren wollen, dass gute Bildung nur etwas für Reiche ist. Wir sind Menschen, die es nicht hinnehmen wollen, dass die unveräußerlichen Menschenrechte für unsere Nachbarin nicht gelten sollen. In unseren Kämpfen schaffen wir das solidarische Hamburg. Wir achten aufeinander, wir werden stärker dadurch, dass wir uns zusammenschließen. Wir wissen – in dieser Stadt ist Platz für Alle – außer für diejenigen, die uns unsere Rechte nehmen wollen, außer für diejenigen, die sich an uns immer nur bereichern wollen.

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