Manga-Bell-Weg in Ohlsdorf

Emily-Rudolf-MangaBellHamburg war mit Berlin eine der deutschen Kolonialmetropolen und besitzt neuerdings die Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung“. Was würde eine Dekolonisierung des Hamburger Stadtraums für Ohlsdorf bedeuten? Das fragen die Willi-Bredel-Geschichtswerkschaft und der Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL. Am 23. Juni 2016 ab 18.30 Uhr laden sie zur Veranstaltung “Warum der Woermannsweg in Manga-Bell-Weg umbenannt werden sollte” [pdf] ein. Sie beginnt mit einer Stadtteiltour rund um den Justus-Strandes-Weg und den Woermannsweg/-stieg. Außerdem steht ein „Markt der Informationen“ über deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun, antikolonialen Widerstand und Hamburgs Dekolonisierung auf dem Programm.

Storyteller und Teacher Elaine Thomas macht eine Dichterlesung und anschließend wird der Fim „Manga Bell – Verdammte Deutsche?“ (BRD 1997, 45 Min.) gezeigt. Das Foto zeigt Emily Manga Bell (1881 – 1936), Königin der Douala und antikoloniale Widerstandskämpferin sowie ihren Ehemann Rudolph Manga Bell (1873 – ermordet 1914), König der Douala und antikolonialer Widerstandskämpfer. Nach den beiden sollen der Woermannsweg und der Woermannsstieg umbenannt werden, so die Forderung der Veranstalter.

Veranstalter:
Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e.V.
www.Bredelgesellschaft.de
Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL
www.hamburg-postkolonial.de

Donnerstag, den 23. Juni 2016
18:30 Uhr Treff Fuhlsbüttler Schleuse/
Alsterbrücke/Am Hasenberge/Woermannsweg
19:00 Uhr Veranstaltung im Grünen Saal e.V.
Im Grünen Grunde 1d – 22337 Hamburg

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