Kontinuitäten des (Nicht-)Erinnerns

 d281552796Veranstaltung am 16. November 2016: Kontinuitäten des (Nicht-)Erinnerns – Konzepte und Diskussionen zu Gedenkpolitiken für Opfer rechter Gewalt in der W3. In der Veranstaltung der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg, empower, befassen sich Initiativen und Aktivist_innen zu Gendenken an Opfer rechter Gewalt mit Gedenkpolitiken und unterschiedlichen Formen des Erinnerns. Nicht zuletzt widmet sich die Veranstaltung den Brüchen und Lücken sowie der Abwehr und dem Verschweigen an rechter, rassistischer Gewalt und Formen der Nicht-Anerkennbarkeit der Betroffenen-Perspektiven.

Seit 1990 sind fast 200 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland bekannt, denen in unterschiedlicher Weise gedacht wird. Kämpfe um das Gedenken an Opfer aus den Jahrzehnten zuvor werden noch seltener gehört und unterstützt.
Initiativen der Zivilgesellschaft und ihre Zusammenarbeit mit Angehörigen und Freund*innen spielen eine bedeutende Rolle in dem Versuch, an die Opfer zu erinnern und rechte Gewalt und rassistische Strukturen zu benennen – gerade auch dann, wenn von staatlicher Seite nicht erinnert wird.
Teilnehmer_innen des Podiums:
Ibrahim Arslan (Freundeskreis Mölln)
Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Dỗ Anh Lân
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas
In der Podiumsdiskussion werden unterschiedlichen Strategien und  Erfahrungen beleuchtet und Anregungen und Formen für Gedenkmöglichkeiten auch in Hamburg aufgezeigt.
Mittwoch | 16. November 2016 | 19:30 – 21:30
W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik, im Nernstweg 32, Hamburg-Ottensen

 

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