Digitaler Kongress – Antifaschismus 2021

Foto: Cana Bilir Meier

Unter dem Titel Antifaschismus 2021: Komplexe Erinnerung – Komplexe Strategien – Multiperspektivische Praxis verbinden sich aktivistische, wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven mit den Expertisen von Betroffenen rechter Gewalt. Gemeinsam gehen sie Fragen nach kollektivem Erinnern, öffentlichen Raumnahmen, selbstreflektiertem Aktivismus, intersektionalen Zusammenhängen sowie den deutschen Realitäten und Hamburger Zuständen nach. In dem digitalen Kongress im Rahmen des Projekts Kein „Einzelfall“. Rechtsradikale Realitäten in Deutschland bieten Kampnagel, die Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg und das Metropolis Kino am 16. und 17. April 2021 einen Raum, in dem diese Fragen gestellt, bisherige Praxen kritisch bewertet und zukünftige entwickelt werden können. Beleuchtet werden auch Aspekte rund um die „richtige“ Praxis, nach Inklusivität und Multiperspektivität der eigenen aktivistischen Zusammenhänge sowie nach Formen von Solidarität und Allyship jenseits der gesamtgesellschaftlichen Machtverhältnisse.