Sound to Leave Uranium in the Ground

Atomenergie braucht Uran. Importierter Yellow Cake wird auch in Deutschland verarbeitet. Das Uran wird in vielen Ländern unter menschenfeindlichen wie umwelt- und gesundheitsschädlichen Bedingungen aus der Erde geholt. Nun will auch Tanzania mit russischen Konzernen in den Uranbergbau einsteigen. In Hamburg werden Aktivisten aus Tansania am 27. September im Rahmen einer Infoveranstaltung berichten. Anthony Lyamunda (CESOPE) und Wilbert Mahundi (TMMTF/TUAM) berichten über Fakten und Folgen, das Anti-Atom Büro Hamburg moderiert, das Musikvideo Hatutaki zelebriert seinen 1. Geburtstag und es gibt entspannte Livemusik. Vor einem Jahr wurde das Video „Say no to uranium mining in Tanzania“ von Hatutaki – Wakazi feat. Sophie & the Harmonies veröffentlicht. Sophie Filip ist an der Organisation dieses Abends beteiligt. 27. September ab 19:30 Uhr im El Brujito, Amundsenstraße 25, Hamburg-Altona Continue reading

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Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

IMG_6814Gedenken heißt, bei den Opfern innezuhalten, ihnen Namen, Gesicht und Geschichte zurückzugeben, sie als Subjekte und Individuen in den Blick zu nehmen, sich an ihre Seite und die der Angehörigen und Überlebenden zu stellen. Im Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân lädt die Initiative zum Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân auch dieses Jahr zu einer Kundgebung in der Halskestraße 72 am Sonntag, den 27. August 2017 um 16 Uhr ein. Die beiden jungen Männer kamen im Frühjahr 1980 nach ihrer Flucht aus Vietnam nach Hamburg und wurden in der Halskestraße 72 untergebracht. Am 22. August 1980 fand auf die Unterkunft ein Brandanschlag statt, den beide nicht überlebten. Die Täter waren im bundesweit agierenden Nazinetzwerk „Deutsche Aktionsgruppen“ organisiert. Dies war der erste dokumentierte rechtsterroristische Anschlag nach der Nachkriegszeit und nicht der letzte, wie Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) zeigen. Continue reading

Hafenrundfahrt: Das Tor zum Weltreich

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Literatur und Dokumente zum deutschen Kolonialismus gibt es auf der Hafenrundfahrt am Samstag, den 26. August 2017 um 16 Uhr. Kakao aus Kamerun, Kupfer aus Namibia, Kopra aus Samoa: Hamburgs Freihafen mit der Speicherstadt war die Drehscheibe des deutschen Kolonialhandels, an dem vor allem Hamburger »Pfeffersäcke« verdienten. Widerstand gegen die Kolonialherrschaft wurde blutig bekämpft: Vom Hamburger Baakenhafen gingen seit 1904 die Truppentransporte nach Afrika, um die antikolonialen Aufstände in Namibia und Deutsch-Ostafrika niederzuschlagen. Treff: Anleger Vorsetzen/City Sporthafen Zugang von U-Baumwall, Ausgang Überseebrücke | Dauer: 1,5 Stunden | Teilnahme: 13 Euro, ermäßigt 11 Euro | Veranstalter: Hafengruppe Hamburg | Weitere Touren 2017: Hafen- und Stadttouren 2017 Flyer [pdf] Foto: Am Baakenhafen Hamburg (Foto: asr)

Sankofa – Altona in der Karibik

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2017 jährt sich zum hundertsten Mal der Verkauf der drei dänischen Jungferninseln an die USA; die einheimische Bevölkerung wurde dabei nicht gefragt. Die drei US Virgin Islands und Dänemark begehen das Ereignis mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen. Eine kontroverse Debatte über eine Entschuldigung Dänemarks für das Leid der versklavten Afrikaner_innen ist entbrannt und wird das Gedenkjahr prägen. Kunstschaffende und NGOs arbeiten an der Idee eines neuartigen, dekolonisierenden Dreiecks der Versöhnung. Die Veranstaltungsreihe SANKOFA – ALTONA IN DER KARIBIK nimmt noch bis September 2017 die 100-jährige Erinnerung zum Anlass, den glokalen Versklavungshandel vor Ort zu debattieren. Dabei gilt das Augenmerk insbesondere den Erinnerungskulturen in den einstigen Kolonien, wozu Expert_innen aus den US Virgin Islands, den USA, aus Dänemark, Trinidad, Ghana und Hamburg eingeladen sind.  Programm: SANKOFA – ALTONA IN DER KARIBIK

Bildungsurlaub Hamburg Postkolonial

cropped-p1030680.jpgDie Volkshochschule Hamburg bietet in Kooperation mit dem Bildungsbüro Hamburg im September 2017 den Bildungsurlaub “Auf den Spuren deutscher Kolonialherrschaft” an. Eine Woche mit vielen Exkursionen, Diskussionen und Filmen erwartet Sie und euch. Die deutsche Kolonialzeit dauerte von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg. Die Eroberung von außer-europäischen Gebieten und die Versklavung von Menschen reichen jedoch noch weiter zurück als in die scheinbar kurze Periode während der Kaiserzeit. In Hamburg haben Kaufleute und Reedereien viel Geld mit Palmöl, Schnaps und Baumwolle verdient. Spuren der in Deutschland verdrängten Kolonialvergangenheit lassen sich noch heute finden – in den Museen, Straßen, Köpfen und Schulbüchern.

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Rundgang “Versteckte Schiffe”

Chilehaus01Kolonialismus und Widerstand – Vom Chilehaus bis zum Überseequartier: Auf einer alternativen Reise in die Geschichte der Stadt setzen wir uns mit dem Symbol des Schiffs auseinander, das eng mit Hamburg verknüpft ist. Zwischen Speicherstadt und Überseequartier besichtigen wir verschiedene Orte, die sich mit dem Motiv des Schiffs in Verbindung bringen lassen. Die versteckten Schiffe in der Stadt machen die kolonialen Verflechtungen im öffentlichen Raum sichtbar. Sie sind gleichermaßen mit der kolonialen Expansion und Versklavung als auch mit Widerstand, Befreiung und Migration verflochten. Wie nehmen wir diese Verstrickungen wahr? Auf unserer Reise in die Geschichte der Speicherstadt begleiten uns dekoloniale Kritiker_innen und karibische Denker_innen. Ihre historisch-philosophische Arbeit hilft uns, die Verbindung der Stadt Hamburg mit der Symbolik des Schiffs neu zu lesen. Sonntag, den 17. September 2017, 11 Uhr, Ort: U-Bahnstation Messberg, Eingang Chilehaus, Leitung: Tania Mancheno (Dipl. Pol.) und Andreas Schneider (Dipl. Ing.), Dauer ca. 2 Stunden, Teilnahme: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro, Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL

Hafen- und Stadttouren 2017

hafenrundfahrt2017_banner_grDas Programm 2017 [pdf] ist fertig! Auf der Barkasse und zu Fuß: Die Hafen- und Stadttouren rund um die Themen Migration, Kolonialismus und Globalisierung starten am Sonntag, den 26. März 2017 um 11 Uhr mit dem Stadtrundgang “HafenCity zwischen kosmopolitischem Flair und kolonialen Echos”. Mehrere Initiativen begeben sich dieses Jahr wieder auf die Spuren der kolonialen Vergangenheit und der aktuellen Globalisierung. Bis Ende Oktober bieten sie über 50 Veranstaltungen an, darunter den Klassiker “Von Schatzkisten und Pfeffersäcken”. Continue reading