Ausstellung “Lebendige Ketten”

pressonly_kette Noch bis zum 31. Mai 2015 ist im Völkerkundemuseum die Ausstellung “Lebendige Ketten – Hommage an Afrika und seine Menschen” des Fotografen Jérôme Kouadio zu sehen. Vor 130 Jahren fand in Berlin die Afrika-Konferenz statt. Dort teilten die Kolonialmächte den afrikanischen Kontinent unter sich auf. Seit über fünfzig Jahren sind die meisten dieser Länder unabhängig. Die ehemaligen Kolonialmächte nehmen in ihren verlorenen Kolonien jedoch noch immer Einfluss auf die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen. Jérôme Kouadio bearbeitet die heutige Situation Afrikas und die Nachwirkungen der Kolonisation künstlerisch in seinem nationalen und internationalen fotografischen Projekt „Lebendige Ketten“. Die Kette ist als Symbol für Unterwerfung, Abhängigkeit, Gefangenschaft und Unterdrückung unmittelbar visuell verständlich.

 

Pan-Africanism and Communism

Pan BuchCover250Einladung zur Buchvorstellung/Invitation book launch: Hakim Adi über “Pan-Africanism and Communism. The Communist International, Africa and the Diaspora 1919-1939” am Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19 Uhr, Barmbek-Basch, Wohldorfer Strasse 30, Hamburg-Barmbek. Laut dem Wissenschaftler Hakim Adi stand Deutschland im Zentrum der Aktivitäten der Komintern zur Befreiung Afrikas und der Afrikaner_innen. Die erste „International conference of Negro workers“ wurde 1930 in Hamburg abgehalten. Anschließend fand das „International Trade Union Committee of Negro Workers“, das zunächst von dem African American James Ford und dann von George Padmore aus Trinidad geleitet wurde, seinen Sitz in der Stadt – bis Padmore 1933 von den Nazis verhaftet wurde. Die Lesung erfolgt in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung/The reading will be in English language. Veranstalter sind Africa Unity Hamburg und Akonda Eine Welt-Cafe in Kooperation mit Arca- Afrikanisches Bildungszentrum.

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