Black History Month in der VHS

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From Civil Rights to „Black Lives Matter“ – Rassismus und Widerstand in den USA: Die Dozentin und Autorin aus Washington D.C., Elaine Thomas, gibt am 3. Februar 2018 in der Hamburger Volkshochschule einen historischen Überblick. Bereits als die ersten Schiffe mit versklavten Menschen im kolonialen Amerika festmachten, kämpften Afro-Amerikaner*innen für Freiheit und Gleichheit. Die Menschentrennung auf rassistischer Grundlage hat die USA immer wieder an den Rand des Chaos gebracht: Von Sklavenaufständen und dem Bürgerkrieg über den Montgomery Bus-Boykott in den 1950er Jahren bis hin zum Civil Rights Movement, Martin Luther King, dem Voting Rights Act, der Black Panther Party, den Riots in verschiedenen Städten und der aktuellen Bewegung „Black Lives Matter“. Viele Benachteiligungen für Afro-Amerikaner*innen bestehen angesichts des hartnäckigen Rassismus bis heute. Ebenfalls im Rahmen des Black History Months gibt Elaine Thomas am 9. Februar 2018 den VHS-Kurs Afro-American Women Writers – Lesung und Diskussion“. (Foto: privat)

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Black History Month

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Alljährlich im Februar wird in den USA und zahlreichen anderen Ländern der “Black History Month” veranstaltet. In Hamburg gibt es noch bis zum 5. März 2016  künstlerische Musiksdarbietungen, Tanzperformances, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Filme, Poetry, Lesungen, Workshops und Talkshows. Die Tradition geht bis ins Jahr 1926 zurück, als der Historiker Carter G. Woodson die “Negro History Week” initiierte, um über Errungenschaften Schwarzer Geschichte zu informieren. Seit dem ersten Hamburger BHM 1996, der anfangs in kleinerem Rahmen von der US-amerikanischen Sängerin Cynthia Utterbach organisiert wurde, ist die Popularität und die Größe des Events in der Hansestadt stetig gewachsen. Die Veranstaltungen des BHM stehen allen interessierten Menschen offen: Programm 2016

Rassistische Sprüche unter Freunden?

chebuDie Autorin Anne Chebu liest am 6. März um 19 Uhr im Rahmen des YOUTHTALK-Black History Month aus ihrem Buch “Anleitung zum Schwarz sein”. Schwarzsein ist nicht gleich schwarz sein. Warum schreibt man Schwarz groß und warum bin ich Schwarz und nicht braun? Man sieht schon immer so aus und doch kommt vielleicht irgendwann der Punkt, an dem man mehr über seine Hautfarbe nachdenkt. Wie kann ich reagieren, wenn rassistische Witze in meinem Freundeskreis gemacht werden? Ist die Frage ” Woher kommst du ursprünglich?” rassistisch? Das Buch ist nicht nur eine Einführung in die deutsche Schwarze Community und deren Geschichte, sondern auch eine praktische Anleitung für junge Schwarze Deutsche, sich ihrer Hautfarbe politisch bewusst zu werden und sich damit auseinanderzusetzen. Auch (weiße) Angehörige oder (weiße) Lehrer_innen finden Anregungen, um Schwarze Kinder/Jugendliche zu begleiten und zu unterstützen. Die Lesung findet im Trockendock, Elsastraße 41, 22083 Hamburg statt. Sie ist an Jugendliche gerichtet, aber sicher auch generell interessant. Eintritt ist frei.