Das Programm 2019 ist fertig!

OHNE-hafenrundfahrt2017_banner_gr2-3Auf der Barkasse, mit dem Fahrrad und zu Fuß: Die Hafen- und Stadttouren rund um die Themen Migration, Kolonialismus, National-sozialismus und Globalisierung starten am 30. und 31. März 2019. Mehrere Initiativen begeben sich dieses Jahr wieder auf die Spuren der kolonialen Vergangenheit und der aktuellen Globalisierung. Bis Ende Oktober bieten sie fast 70 Veranstaltungen an, darunter die Klassiker “Von Schatzkisten und Pfeffersäcken”, „Branntwein, Bibeln und Bananen“ sowie „Vom Kautschukballen zum Container – Kolonialwaren an der Süderelbe“.
Aber auch neue Touren sind im Programm: 1919 wurde aus Hamburgs Kolonialinstitut die Universität. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums gibt es am 25. Mai die Gebäudeerkundung „Echos unter der Weltkuppel – Eine postkolonial-performative Kartierung des Universitätshauptgebäudes“. Zudem bietet die KZ-Gedenkstätte Neuengamme neben den Hafenrundfahrten auch Fahrradtouren, eine Alsterkanalfahrt sowie eine Kanutour an. Continue reading

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Stadttour: Branntwein, Bibeln und Bananen

BBBStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Sonntag, den 19. August 2018 um 13 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«. Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, mit Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäusser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von »Deutschen Kamerunbananen« und vom Kolonialkrieg gegen die Ovaherero und Nama in »Deutsch-Südwestafrika«. Treff: Vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses |Dauer: 2 Std. | Teilnahme: 7/5 € | Leitung: Mina Ringel | Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL | Flyer (mit weiteren Stadt- und Hafentouren) [pdf]

Hafen- und Stadttouren 2018

Das Programm 2018 [pdf] ist fertig! Auf der Barkasse und zu Fuß: Die Hafen- und Stadttouren rund um die Themen Migration, Kolonialismus, Nationalsozialismus und Globalisierung starten am Sonntag, den 23. März 2018 um 16 Uhr mit dem neuen Stadtrundgang “Refugees Struggles in Hamburg”. Mehrere Initiativen begeben sich dieses Jahr wieder auf die Spuren der kolonialen Vergangenheit und der aktuellen Globalisierung. Bis Ende Oktober bieten sie über 50 Veranstaltungen an, darunter die Klassiker “Von Schatzkisten und Pfeffersäcken”, „Branntwein, Bibeln und Bananen“ sowie „Vom Kautschukballen zum Container – Kolonialwaren an der Süderelbe“. Continue reading

Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

IMG_6814Gedenken heißt, bei den Opfern innezuhalten, ihnen Namen, Gesicht und Geschichte zurückzugeben, sie als Subjekte und Individuen in den Blick zu nehmen, sich an ihre Seite und die der Angehörigen und Überlebenden zu stellen. Im Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân lädt die Initiative zum Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân auch dieses Jahr zu einer Kundgebung in der Halskestraße 72 am Sonntag, den 27. August 2017 um 16 Uhr ein. Die beiden jungen Männer kamen im Frühjahr 1980 nach ihrer Flucht aus Vietnam nach Hamburg und wurden in der Halskestraße 72 untergebracht. Am 22. August 1980 fand auf die Unterkunft ein Brandanschlag statt, den beide nicht überlebten. Die Täter waren im bundesweit agierenden Nazinetzwerk „Deutsche Aktionsgruppen“ organisiert. Dies war der erste dokumentierte rechtsterroristische Anschlag nach der Nachkriegszeit und nicht der letzte, wie Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) zeigen. Continue reading

Bildungsurlaub Hamburg Postkolonial

cropped-p1030680.jpgDie Volkshochschule Hamburg bietet in Kooperation mit dem Bildungsbüro Hamburg im September 2017 den Bildungsurlaub “Auf den Spuren deutscher Kolonialherrschaft” an. Eine Woche mit vielen Exkursionen, Diskussionen und Filmen erwartet Sie und euch. Die deutsche Kolonialzeit dauerte von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg. Die Eroberung von außer-europäischen Gebieten und die Versklavung von Menschen reichen jedoch noch weiter zurück als in die scheinbar kurze Periode während der Kaiserzeit. In Hamburg haben Kaufleute und Reedereien viel Geld mit Palmöl, Schnaps und Baumwolle verdient. Spuren der in Deutschland verdrängten Kolonialvergangenheit lassen sich noch heute finden – in den Museen, Straßen, Köpfen und Schulbüchern.

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Konferenz und Kundgebung

manifestation-jajadiabi-212x300Remember to act! Manifestation: 19. February 2017 at 16pm in St. Pauli Hafenstraße –
Park Fiction and Conference 18. February 2017 at Centro Sociale, Sternstraße 2, from 10am to 9pm. On the 19th of February 2016 Jaja Diabi, 21 years old, comes to an early death in the
prison for pre-custody Hahnöfersand. The accusation against him: he was said to be
trading with 1,65 grams of Cannabis. A presumed suicide was diagnosed by the forensic
institute (head of the department: Klaus Püschel).
Veranstaltet von Verwandten Jaja Diabi & der Initiative in Gedenken an Jaja Diabi. Die Veranstalter*innen würden sich freuen, wenn Blumen in den Farben rot, weiß, blau oder grün niedergelegt werden. More information and programme: https://rememberjajadiabi.blackblogs.org/