Stadttour: Branntwein, Bibeln und Bananen

BBBStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Freitag, den 13. September 2019 um 17 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«. Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, mit Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von »Deutschen Kamerunbananen« und vom Kolonialkrieg gegen die Ovaherero und Nama in »Deutsch-Südwestafrika«. Treff: Vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses | Dauer: 2 Std. | Teilnahme: EUR 15, ermäßigt EUR 12, min. EUR 7 | Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL | Flyer (mit weiteren Stadt- und Hafentouren) [pdf]

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Stadttour: Branntwein, Bibeln und Bananen

BBBStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Sonntag, den 23. Juni 2019 um 10 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«. Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, mit Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von »Deutschen Kamerunbananen« und vom Kolonialkrieg gegen die Ovaherero und Nama in »Deutsch-Südwestafrika«. Treff: Vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses | Dauer: 2 Std. | Teilnahme: EUR 15, ermäßigt EUR 12, min. EUR 7 | Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL | Flyer (mit weiteren Stadt- und Hafentouren) [pdf]

Plünderware aus chinesischen Palästen?

image004Im Februar und März 2019 werden im Zwischenraum des Museums am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK) das chinesische Monumentalgemälde “Niederschlagung des Lin Shuangwen-Aufstands auf Taiwan” sowie Gefäße aus Cloisonnée-Emaille gezeigt, die in der Folge des Krieges europäischer, US-amerikanischer und japanischer Armeen gegen die Bewegung der Yihetuan (義和團 / 义和团, Verband für Gerechtigkeit und Harmonie), des sogenannten “Boxerkriegs”, nach Hamburg kamen. In dem Forschungsprojekt “Plünderware aus chinesischen Palästen?” von Dr. Susanne Knödel (Wissenschaftliche Leitung und Abteilungsleitung Asien) werden Objektbiografien erforscht und so die Spuren der Kolonialzeit in der Museumssammlung transparent gemacht. In der experimentellen Ausstellung im Zwischenraum greift das Museum Fragen heikler Provenienzen auf und lädt dazu ein über die Zukunft globaler Sammlungen in europäischen Museen zu diskutieren. U.a. am Donnertag 28. Februar 2019 um 18:30 Uhr. Mehr dazu: markk-hamburg.de
Foto: ©MARKK

Stadttour: Branntwein, Bibeln und Bananen

BBBStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Sonntag, den 19. August 2018 um 13 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«. Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, mit Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäusser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von »Deutschen Kamerunbananen« und vom Kolonialkrieg gegen die Ovaherero und Nama in »Deutsch-Südwestafrika«. Treff: Vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses |Dauer: 2 Std. | Teilnahme: 7/5 € | Leitung: Mina Ringel | Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL | Flyer (mit weiteren Stadt- und Hafentouren) [pdf]

Altona im atlantischen Menschenhandel

objekt8a1aAm 24. Juni 2018 um 15 Uhr startet der Stadtrundgang “aus Baltimore Toback, aus Surinam Kaffee, aus Afrika Gummi”* – Altona im atlantischen Menschenhandel in der Alten Königstraße 5, vor dem Laden des Zigarrenmachers (S-Bahn Königstraße). Prächtige Elbparks, herrschaftliche Villen, repräsentative Kontorhäuser, rentable Manufakturen und einträgliche Schiffswerften gehörten zur Lebenswelt der global agierenden Kaufmänner in Altona. Wir begeben uns auf die Spuren der großbürgerlichen Kolonialhandelsherren und Menschenhändler. Wir werfen einen prüfenden Blick auf Warenströme und Handelsbilanzen, ebenso auf die Biographien zwischen hochtönenden Revolutionsideen hier und skrupellosen Geschäftspraktiken in Übersee. Wir spüren den Schicksalen derjenigen nach, die dabei versklavt und kolonisiert wurden und derjenigen, die gegen das koloniale Unrecht aufstanden.

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Ovaherero and Nama Congress

quo-vadis_nColonial Amnesia: Quo vadis, Hamburg? The Ovaherero and Nama Genocide and Hamburg’s Colonial History: From April 5th to 8th, on the MS Stubnitz and in the University of Hamburg, the 2. Transnational Herero and Nama Congress takes place with organizations from Namibia, USA and other countries. There will be also a demonstration and remembrance protest on April 8th, 2:00 pm at St. Michael’s Church. Hosting organisations: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e. V. and Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg and in cooperation with: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL, Afrikanisches Bildungszentrum e. V., Ovaherero Genocide Foundation, Nama Genocide Technical Committee, OvaHerero, Mbanderu and Nama Genocides Institute and Berlin Postkolonial e. V.
Flyer-english [pdf] and Flyer-deutsch [pdf] 
Further information: https://colonial-amnesia-quovadishh.eu and twitter.com/QuoVadisHamburg and Interview with Jephta Nguherimo (Ovaherero/Mbanderu and Nama Genocide Institute, ONGI, USA) and www.hamburg-global.de