Ovaherero and Nama Congress

quo-vadis_nColonial Amnesia: Quo vadis, Hamburg? The Ovaherero and Nama Genocide and Hamburg’s Colonial History: From April 5th to 8th, on the MS Stubnitz and in the University of Hamburg, the 2. Transnational Herero and Nama Congress takes place with organizations from Namibia, USA and other countries. There will be also a demonstration and remembrance protest on April 8th, 2:00 pm at St. Michael’s Church. Hosting organisations: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e. V. and Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg and in cooperation with: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL, Afrikanisches Bildungszentrum e. V., Ovaherero Genocide Foundation, Nama Genocide Technical Committee, OvaHerero, Mbanderu and Nama Genocides Institute and Berlin Postkolonial e. V.
Flyer-english [pdf] and Flyer-deutsch [pdf] 
Further information: https://colonial-amnesia-quovadishh.eu and twitter.com/QuoVadisHamburg and Interview with Jephta Nguherimo (Ovaherero/Mbanderu and Nama Genocide Institute, ONGI, USA) and www.hamburg-global.de

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Hafen- und Stadttouren 2018

Das Programm 2018 [pdf] ist fertig! Auf der Barkasse und zu Fuß: Die Hafen- und Stadttouren rund um die Themen Migration, Kolonialismus, Nationalsozialismus und Globalisierung starten am Sonntag, den 23. März 2018 um 16 Uhr mit dem neuen Stadtrundgang “Refugees Struggles in Hamburg”. Mehrere Initiativen begeben sich dieses Jahr wieder auf die Spuren der kolonialen Vergangenheit und der aktuellen Globalisierung. Bis Ende Oktober bieten sie über 50 Veranstaltungen an, darunter die Klassiker “Von Schatzkisten und Pfeffersäcken”, „Branntwein, Bibeln und Bananen“ sowie „Vom Kautschukballen zum Container – Kolonialwaren an der Süderelbe“. Continue reading

Manga-Bell-Weg in Ohlsdorf

Emily-Rudolf-MangaBellHamburg war mit Berlin eine der deutschen Kolonialmetropolen und besitzt neuerdings die Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung“. Was würde eine Dekolonisierung des Hamburger Stadtraums für Ohlsdorf bedeuten? Das fragen die Willi-Bredel-Geschichtswerkschaft und der Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL. Am 23. Juni 2016 ab 18.30 Uhr laden sie zur Veranstaltung “Warum der Woermannsweg in Manga-Bell-Weg umbenannt werden sollte” [pdf] ein. Sie beginnt mit einer Stadtteiltour rund um den Justus-Strandes-Weg und den Woermannsweg/-stieg. Außerdem steht ein „Markt der Informationen“ über deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun, antikolonialen Widerstand und Hamburgs Dekolonisierung auf dem Programm. Continue reading

“This gate is not open to everybody”

IMG_7277-200x300-What does Hamburg mean to you? What is the “gateway to the world”?: In order not to talk about Hamburg´s citizens, but to talk with them about Hamburg´s colonial legacy, Tania Mancheno interviewed people who shape the social, political and cultural life of our city. She is scientific associate in the Research Centre “Hamburg‘s (post-)colonial legacy/Hamburg and early globalization” of the University of Hamburg. The outcome is an audio-walk through our city, which  documents various perspectives and experiences. The series started with the interview with LaToya Manly-Spain, a musician, artist, politician and activist living in Hamburg. Foto: Alexander Gischler CC-BY-NC-SA 4.0

Branntwein, Bibeln und Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Sonntag, den 22. Mai 2016 um 13 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg. Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5, Leitung: Kathrin Treins, Veranstalter:  Arbeitskreis Hamburg Postkolonial. Weitere Infos und Termine: Hafen- und Stadttouren Programm 2016 [pdf]

Call for Papers: Postkoloniale Erinnerungsorte

index-hhDie Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe will 2017 den Sammelband “Hamburg: Deutschlands Tor zur kolonialen Welt. (Post-)koloniale Erinnerungsorte der Hansestadt” herausgeben. Vorschläge für Aufsätze in dem Sammelband nimmt die Forschungsstelle bis zum 15. April 2016 entgegengen. Weitere Informationen zur Buchidee und dem Konzept der “Erinnerungsorte” finden sich im Call for Papers der Forschungsstelle. Es werden zunächst Interessensbekundungen mit einer kurzen Projektskizze und einem kurzen Lebenslauf (jeweils max. 2 Seiten, als pdf) ersucht. Deadline für die ausgewählten Beiträge (ca. 20 Seiten) ist der 15. Oktober 2016. Die Forschungsstelle plant darüber hinaus, ausgewählte Beiträger_innen zu einem Workshop im Dezember 2016 einzuladen. Weitere Fragen und/oder Projektskizzen sollen an kim.sebastian.todzi@uni-hamburg.de geschickt werden.

Feature über Hamburgs Umgang mit dem Kolonialerbe

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Am 25.3.2016 lief im Forum auf NDR Info das Radiofeature “Sturz der Helden? Vom Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte”. Auf NDR Info kann man sich das Feature anhören: Audio. Der Journalist Reiner Scholz hat in seinem halbstündigen Feature zahlreiche Stimmen von Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Bildungsaktivist_innen eingefangen, darunter Andreas Schneider vom Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, die Künstlerin Hanni Jokinen, der Leiter der Forschungsstelle “Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung” Prof. Dr. Jürgen Zimmerer sowie Christian Kopp vom Verein Berlin Postkolonial und der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Louis Henri Seukwa. Foto: Anke Schwarzer | Deutsch-Ostafrika-Kriegerdenkmal in Hamburg (sog. “Askari-Relief”)