“Wir sind alle Produkte des Kolonialismus”

Hier ein ALogoTHESilent_just_Logo-300x274rtikel aus der taz hamburg vom 16.2.2015 zur Silent University und ein NDR-Beitrag über Abimbola Odugbesan: “Wir sind alle Produkte des Kolonialismus” von Katharina Schipkowski. Der Dozent der Silent University Hamburg und Aktivist der Gruppe “Lampedusa in Hamburg” sprach in seinem Vortrag über die Geschichte der Sklaverei in Westafrika vom 16. bis zum 19. Jahrhundert und deren Auswirkungen bis in die globalisierte Gegenwart. Odugbesan ist Lehrer für Sozialwissenschaften und Englisch in Ibadan, Nigeria. Seit 2013 lebt er in Hamburg.
The first lecture at the Silent University / die erste Vorlesung an der Silent University: a NDR-TV portrait of Abimbola Odugbesan lecturing at the Silent University / NDR Hamburg Journal begleitet Abimbola Odugbesan bei seiner Vorlesung an der Silent University.

 

Medienberichte zum Senatskonzept

1308buch-zeitung 003Die Früchte jahrelanger Debatten – so titelte die tageszeitung (taz) am 18. Juli 2014 ihren Beitrag über das neue Senatskonzept zur Aufarbeitung von Hamburgs Kolonialgeschichte. Aber ausgerechnet die Perspektive der Leidtragenden werde ausgeblendet, beklagten Verbände, schreibt die taz.  Wenige Tage zuvor, am 12. Juli 2014 titelte das Hamburger Abendblatt: “Senat will koloniales Erbe aufarbeiten – Afrikaner bleiben bislang außen vor”.  Anbei weitere Pressereaktionen zum  Senatskonzept “Aufarbeitung des Kolonialen Erbes in Hamburg”.

Continue reading

Die Ankunft der vietnamesischen Boat People

anke schwarzer - cap anamur denkmal hamburgKonjunkturen und Anomalien einer exzeptionellen Flüchtlings- und Integrationspolitik: Der Kultur- und Politikwissenschaftler Kien Nghi Ha beleuchtet die Facetten eines außergewöhnlichen Diskurses, der Ende der 1970er Jahre die Aufnahme vietnamesischer Bootsflüchtlinge politisch vorbereitete und begleitete. Mit einem Denkmal an den Hamburger Landungsbrücken bedanken sich ehemalige Boat People für die Aufnahme zahlreicher vietnamesischer Flüchtlinge Ende der 1970er Jahre. Hamburg war nicht nur Heimathafen der Schiffe, die zum Teil mit der Hilfsorganisation „Cap Anamur“ im Südchinesischen Meer Leben retteten – eine Vorgehensweise, die heutzutage im Mittelmeer im Übrigen hart bestraft wird. Die Hansestadt spielte im Verbund mit der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ auch eine gewichtige Rolle, die Spenden- und Aufnahmebereitschaft der Hamburger_innen zu aktivieren. Continue reading

No Divide and Rule

fotolia_44779468_s1.jpgUnd hier ein Beitrag aus der Hauptstadt: Das Ballhaus Naunynstraße und das Magazin freitext gaben am 27. Juni 2013 WissenschaftlerInnen, KünsterInnen und AktivistInnen eine Plattform, um zu diskutieren, wie Hierarchisierungen zwischen den Communities aufgebrochen werden und unterschiedliche Erfahrungshintergründe eine Stärkung bedeuten können – anstatt in die Sackgasse von Entsolidarisierung und Ethnisierung zu steuern. Es disktutieren: Bilgin Ayata, Tayo Onutor, Mutlu Ergün, Grada Kilomba, Isidora Randjelović, Koray Yilmaz-Günay und Kofi Yakpo via skype. (Deutsch/English).

Continue reading