Plünderware aus chinesischen Palästen?

image004Im Februar und März 2019 werden im Zwischenraum des Museums am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK) das chinesische Monumentalgemälde “Niederschlagung des Lin Shuangwen-Aufstands auf Taiwan” sowie Gefäße aus Cloisonnée-Emaille gezeigt, die in der Folge des Krieges europäischer, US-amerikanischer und japanischer Armeen gegen die Bewegung der Yihetuan (義和團 / 义和团, Verband für Gerechtigkeit und Harmonie), des sogenannten “Boxerkriegs”, nach Hamburg kamen. In dem Forschungsprojekt “Plünderware aus chinesischen Palästen?” von Dr. Susanne Knödel (Wissenschaftliche Leitung und Abteilungsleitung Asien) werden Objektbiografien erforscht und so die Spuren der Kolonialzeit in der Museumssammlung transparent gemacht. In der experimentellen Ausstellung im Zwischenraum greift das Museum Fragen heikler Provenienzen auf und lädt dazu ein über die Zukunft globaler Sammlungen in europäischen Museen zu diskutieren. U.a. am Donnertag 28. Februar 2019 um 18:30 Uhr. Mehr dazu: markk-hamburg.de
Foto: ©MARKK

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Erinnerungskultur in Tansania

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Am Montag, den 22. Februar 2016 um 19 Uhr findet im Museum für Bergedorf und die Vierlande eine Diskussion zum Thema “Erinnerungskultur in Tansania” statt. Über die die Spuren der Kolonialgeschichte in Tansania und den Umgang damit sprechen Flower Manase, Kuratorin am National Museum of Tanzania in Dar es Salaam; Dr. Arnulf Scriba vom Deutschen Historischen Museum in Berlin und Dr. Schanett Riller, Leiterin der Bergedorfer Museumslandschaft. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, es gibt eine Übersetzung und der Eintritt ist frei. Mehr: www.bergedorfer-museumslandschaft.de
Foto: National museum, Dar es Salaam, Tanzania (WT-shared) Digr at wts wikivoyage, CC-by-sa 3.0/de