Branntwein, Bibeln und Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Freitag, 10. Juni 2016 um 16 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg. Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 9, ermäßigt EUR 5, Leitung: Kathrin Treins, Veranstalter:  Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL. Weitere Infos und Termine: Hafen- und Stadttouren Programm 2015 [pdf]

Branntwein, Bibeln und Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Freitag, den 18. September um 17.30 Uhr. Das ist die letzte Gelegenheit in diesem Jahr! Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg. Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5, Leitung: Mina Ringel und Kathrin Treins, Veranstalter:  EWNW e.V. und Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, Weitere Infos und Termine: Hafen- und Stadttouren Programm 2015 [pdf]

Branntwein, Bibeln und Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am 24. April um 17.30 Uhr (und am 8. Mai). Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg. Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5, Leitung: Mina Ringel und Kathrin Treins, Veranstalter:  EWNW e.V. und Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, Weitere Infos und Termine: Hafen- und Stadttouren Programm 2015 [pdf]

Branntwein, Bibeln und Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am 26. August um 17 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg.  Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5, Leitung: Mina Ringel und Kathrin Treins, Veranstalter:  Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, Weitere Infos und Termine: www.hamburg-postkolonial.de/rundgaenge.html, Programm 2014:  Hafen- und Stadttouren [pdf]

Branntwein, Bibeln und Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am 22. Mai um 17 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg.  Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5, Leitung: Mina Ringel und Kathrin Treins, Veranstalter:  Arbeitskreis Hamburg Postkolonial, Weitere Infos und Termine: www.hamburg-postkolonial.de/rundgaenge.html
Programm 2014:  Hafen- und Stadttouren [pdf]

Erinnern statt übersehen

trotha-haus

Fahrräder parken vor dem Eingang, Studenten der Bundeswehr gehen unter dem Konterfei eines Kolonialverbrechers ein und aus: Sie wohnen im Trotha-Haus, einem alten Kasernengebäude, benannt nach dem Generalleutnant der deutschen Kolonialarmee, der vor 110 Jahren die Vernichtung der Herero und Nama in Namibia, der damaligen Kolonie “Deutsch-Südwest” befahl. Das Studentenheim der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr liegt auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne im Hamburger Bezirk Wandsbek. Hier soll das Stadtquartier Jenfelder Au entstehen. Aber sollen zwischen Spielplatz und Grünanlage Kolonialverbrecher geehrt werden?
Artikel von Anke Schwarzer auf Zeit Online vom 16. April 2014 Continue reading