We don´t contemporary!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeute beginnt die neue Spielzeit auf Kampnagel mit WE DON’T CONTEMPORARY, einem postkolonialen Festival für Tanz, Theater und Musik, hauptsächlich mit Stücken afrikanischer Künstler_innen. In der kommenden Woche gibt es vom 1. bis zum 3. Oktober jeweils um 19 Uhr vor den Vorstellungen je einen  Vortrag über dekolonisierte Wissensproduktion, den postkolonialen Blick auf afrikanische Kunst und über „Afrofuturismus“. Der Titel spielt auf den Zwang an, den viele afrikanischer Kunstschaffende empfinden, wenn es um die Etikettierung ihrer Produktionen geht. Sie entwickeln auf der Basis ihrer Traditionen eine eigene Zeitgenossenschaft und setzen sich auch mit dem Begriff kritisch auseinander. “Denn sie erleben es als eine Art Gefängnis, immer zu fragen: Was ist traditionell, was ist zeitgenössisch? Es sind Künstler, die eine sehr persönliche Handschrift haben. Und sie haben ein Problem damit, als Künstler auf ihre Herkunft reduziert zu werden”, so die Co-Kuratorin Melanie Zimmermann in der taz. Continue reading