Konferenz und Kundgebung

manifestation-jajadiabi-212x300Remember to act! Manifestation: 19. February 2017 at 16pm in St. Pauli Hafenstraße –
Park Fiction and Conference 18. February 2017 at Centro Sociale, Sternstraße 2, from 10am to 9pm. On the 19th of February 2016 Jaja Diabi, 21 years old, comes to an early death in the
prison for pre-custody Hahnöfersand. The accusation against him: he was said to be
trading with 1,65 grams of Cannabis. A presumed suicide was diagnosed by the forensic
institute (head of the department: Klaus Püschel).
Veranstaltet von Verwandten Jaja Diabi & der Initiative in Gedenken an Jaja Diabi. Die Veranstalter*innen würden sich freuen, wenn Blumen in den Farben rot, weiß, blau oder grün niedergelegt werden. More information and programme: https://rememberjajadiabi.blackblogs.org/

Enough is Enough – Yeter Artık

Frontpage Plakat-1Demonstration in Gedenken an Jaja Diabi und gegen Polizeigewalt, rassistische Behandlung, Kontrollen und Inhaftierung am 18. Juni 2016 um 13 Uhr ab Park Fiction. “Wir sind solidarisch mit der Familie und demonstrieren in Gedenken an Jaja Diabi, der im Alter von 21 Jahren am 19. Februar 2016 in der Haft gestorben ist. Wir sehen die Verantwortung für seinen Tod bei diesem System und seinen Vertreter_innen, denn er starb nach einer Festnahme durch die Polizei und in den Mauern der deutschen Justiz. Es muss aufhören, dass massenhaft rassistische Kontrollen durchgeführt werden, Menschen in Gefängnisse gebracht werden und gar dort sterben”, heißt es in dem Aufruf [pdf], den zahlreiche Gruppen unterstützen. Den Aufruf auf englisch, französisch, türkisch und arabisch gibt es bei Auslända conneXion.
Am 14. Januar 2016 wurde Jaja Diabi auf dem Hamburger Berg aus nichtigen Gründen und rassistischen Vorurteilen von der Polizei festgenommen. Vier Tage später, am 18. Januar, wurde er von der U-Haft an der Holstenglacis nach Hahnhöfersand verlegt. Genau einen Monat später, am 19. Februar, einen Tag vor seiner Entlassung, ist Jaja Diabi tot. Continue reading

Racial Profiling

Video-Interview mit Tahir Della, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (17.03.2015): “Zugang zum Recht – Racial Profiling”. Eine der größten Hürden für Schwarze Menschen und People of Colour sei das Problem, dass wir in Deutschland noch am Anfang der Debatte um Racial Profiling stehen.

Anlässlich des UN-Anti-Rassismus-Tages am 21. März weist das Deutsche Institut für Menschenrechte auf die Schwierigkeiten hin, auf die Betroffene in Deutschland stoßen, wenn sie sich rechtlich gegen diskriminierende Polizeikontrollen wehren wollen. Das Institut fordert erneut die Streichung des § 22 Absatz 1 a) Bundespolizeigesetz. Dazu erklärt Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa: “Die weite Ermächtigungsgrundlage in Paragraf 22 Absatz 1 a) Bundespolizeigesetz berechtigt die Polizei, ohne konkrete Verdachtsmomente jede Person zu kontrollieren. Zugleich gibt das Gesetz das Ziel vor, illegale Migration zu verhindern. Damit führt das Gesetz faktisch zu Kontrollen anhand äußerer Merkmale wie etwa der Hautfarbe. Das ist jedoch wegen des Verbots rassistischer Diskriminierung im Grundgesetz und internationalen Menschenrechtsverträgen unstreitig verboten. Continue reading