#JusticeForMbobda

Spendenkampagne auf betterplace zur Aufklärung der Verantwortlichkeiten beim Tod von William Tonou-Mbobda am 21. April 2019 im Universitätsklinikum Hamburg UKE. Am Ostersonntag 2019 wurde der Student durch eine ärztlich nicht beaufsichtigte Zwangsfixierung durch „Sicherheitsmitarbeiter“ der UKE-Tochterfirma KLE gewaltsam getötet. Ein dazu notwendiger Beschluss der Ordnungsbehörde der Stadt Hamburg, geschweige denn ein Beschluss der zuständigen Ordungsbehörde zur Zwangsunterbringung war zum Zeitpunkt der Todesfixierung noch nicht beantragt.

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Erfolgreich rassismuskritisch Veranstalten

Lesung, Vortragsabend, Aktionstag(e), Black History Month, Tagung, Veranstaltungsreihe, Ausstellung, Kunstprojekt, Ladyfest? Jetzt gibt es ein Online-Seminar mit der Autorin, Aktivistin und Künstlerin Noah Sow, in dem wir uns fortbilden können. Der Kurs “Erfolgreich rassismuskritisch Veranstalten” kann im eigenen Tempo absolviert werden. Er führt mit Videos, Arbeitsblättern, Quiz, Checklisten und Forum Schritt für Schritt durch die einzelnen Themen der rassismuskritischen Veranstaltungsplanung.

Black History Month in der VHS

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From Civil Rights to „Black Lives Matter“ – Rassismus und Widerstand in den USA: Die Dozentin und Autorin aus Washington D.C., Elaine Thomas, gibt am 3. Februar 2018 in der Hamburger Volkshochschule einen historischen Überblick. Bereits als die ersten Schiffe mit versklavten Menschen im kolonialen Amerika festmachten, kämpften Afro-Amerikaner*innen für Freiheit und Gleichheit. Die Menschentrennung auf rassistischer Grundlage hat die USA immer wieder an den Rand des Chaos gebracht: Von Sklavenaufständen und dem Bürgerkrieg über den Montgomery Bus-Boykott in den 1950er Jahren bis hin zum Civil Rights Movement, Martin Luther King, dem Voting Rights Act, der Black Panther Party, den Riots in verschiedenen Städten und der aktuellen Bewegung „Black Lives Matter“. Viele Benachteiligungen für Afro-Amerikaner*innen bestehen angesichts des hartnäckigen Rassismus bis heute. Ebenfalls im Rahmen des Black History Months gibt Elaine Thomas am 9. Februar 2018 den VHS-Kurs Afro-American Women Writers – Lesung und Diskussion“. (Foto: privat)

Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

IMG_6814Gedenken heißt, bei den Opfern innezuhalten, ihnen Namen, Gesicht und Geschichte zurückzugeben, sie als Subjekte und Individuen in den Blick zu nehmen, sich an ihre Seite und die der Angehörigen und Überlebenden zu stellen. Im Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân lädt die Initiative zum Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân auch dieses Jahr zu einer Kundgebung in der Halskestraße 72 am Sonntag, den 27. August 2017 um 16 Uhr ein. Die beiden jungen Männer kamen im Frühjahr 1980 nach ihrer Flucht aus Vietnam nach Hamburg und wurden in der Halskestraße 72 untergebracht. Am 22. August 1980 fand auf die Unterkunft ein Brandanschlag statt, den beide nicht überlebten. Die Täter waren im bundesweit agierenden Nazinetzwerk „Deutsche Aktionsgruppen“ organisiert. Dies war der erste dokumentierte rechtsterroristische Anschlag nach der Nachkriegszeit und nicht der letzte, wie Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) zeigen. Continue reading

Der Kuaför aus der Keupstraße

Opfer des NSU-Terrors kommen in Hamburg zusammen: Am Sonntag, den 21. Februar 2016 um 11 Uhr läuft die Filmpremiere von „Der Kuaför aus der Keupstraße“ im Zeise Kino. Im Anschluss an den Film werden der Filmemacher Andreas Maus, Charlotte Schwalb, Mitglied der Initiative „Keupstraße ist überall“, Christiane Schneider, Vizepräsidentin der Hamburger Bürgerschaft, sowie Ibrahim Arslan, Überlebender des rassistischen Brandanschlags von Mölln, mit dem Publikum diskutieren.  Continue reading

Denken was Tomorrow

Dan Thy„Und später hat sie gemerkt, dass diese Menschen durch Napalm zu Kohle geworden sind.“ Im Rahmen der Ausstellung EXIL präsentiert der freie Schauspieler und Regisseur Dan Thy Nguyen eine dramatisch-drastische Performance. Ende der Siebziger kommen die ersten Geflüchteten aus Vietnam in die Bundesrepublik. Als Boat People trieben sie auf dem Meer, in der Hoffnung gerettet zu werden. Die Familie von Dan Thy Nguyen gehört ebenfalls zu diesen Menschen. 35 Jahre später treiben Geflüchtete auf Booten im Mittelmeer und eine ganze Gesellschaft scheint in dieser Situation hilflos zu sein. In dieser Sprechperformance geht es um die persönliche Geschichte der Eltern des Künstlers, ihre Kriegserfahrungen und Flucht, aber auch um die erste Zeit in Deutschland, den Aufbau eines Lebens und Rassismus. Samstag, 23. Januar 2016 um 18.30 Uhr im Völkerkundemuseum Hamburg, Rothenbaumchaussee 64. Eintritt: VVK bis zum 22.01. € 10 | erm. € 7, AK am 23.01. € 12 | erm. € 10 (Foto: Dan Thy Nguyen)