Rundgang “Versteckte Schiffe”

Chilehaus01Kolonialismus und Widerstand – Vom Chilehaus bis zum Überseequartier: Auf einer alternativen Reise in die Geschichte der Stadt setzen wir uns mit dem Symbol des Schiffs auseinander, das eng mit Hamburg verknüpft ist. Zwischen Speicherstadt und Überseequartier besichtigen wir verschiedene Orte, die sich mit dem Motiv des Schiffs in Verbindung bringen lassen. Die versteckten Schiffe in der Stadt machen die kolonialen Verflechtungen im öffentlichen Raum sichtbar. Sie sind gleichermaßen mit der kolonialen Expansion und Versklavung als auch mit Widerstand, Befreiung und Migration verflochten. Wie nehmen wir diese Verstrickungen wahr? Auf unserer Reise in die Geschichte der Speicherstadt begleiten uns dekoloniale Kritiker_innen und karibische Denker_innen. Ihre historisch-philosophische Arbeit hilft uns, die Verbindung der Stadt Hamburg mit der Symbolik des Schiffs neu zu lesen. Sonntag, den 17. September 2017, 11 Uhr, Ort: U-Bahnstation Messberg, Eingang Chilehaus, Leitung: Tania Mancheno (Dipl. Pol.) und Andreas Schneider (Dipl. Ing.), Dauer ca. 2 Stunden, Teilnahme: 9 Euro, ermäßigt 5 Euro, Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL

Branntwein, Bibeln & Bananen

ladenStadtrundgang zu Hamburgs Kolonialgeschichte: vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal am Freitag, den 15. April 2016 um 16 Uhr. Keine andere Stadt in Deutschland hat von der europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg. Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit versklavten Menschen, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von Schnapsexporten nach Afrika, von “Deutschen Kamerunbananen” und vom Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in “Deutsch-Südwestafrika”. Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht.
Treff: vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses, Dauer: ca. 2 Stunden, Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5, Leitung: Kathrin Treins, Veranstalter:  Arbeitskreis Hamburg Postkolonial. Weitere Infos und Termine: Hafen- und Stadttouren Programm 2016 [pdf]

Rundgang “Versteckte Schiffe”

Chilehaus01Kolonialismus und Widerstand – Vom Chilehaus bis zum Überseequartier: Auf einer alternativen Reise in die Geschichte der Stadt setzen wir uns mit dem Symbol des Schiffs auseinander, das eng mit Hamburg verknüpft ist. Zwischen Speicherstadt und Überseequartier besichtigen wir verschiedene Orte, die sich mit dem Motiv des Schiffs in Verbindung bringen lassen. Die versteckten Schiffe in der Stadt machen die kolonialen Verflechtungen im öffentlichen Raum sichtbar. Sie sind gleichermaßen mit der kolonialen Expansion und Versklavung als auch mit Widerstand, Befreiung und Migration verflochten. Wie nehmen wir diese Verstrickungen wahr? Auf unserer Reise in die Geschichte der Speicherstadt begleiten uns dekoloniale Kritiker_innen und karibische Denker_innen. Ihre historisch-philosophische Arbeit hilft uns, die Verbindung der Stadt Hamburg mit der Symbolik des Schiffs neu zu lesen. Samstag, den 23. Januar 2016, 15 Uhr, Ort: U-Bahnstation Messberg, Eingang Chilehaus, Leitung: Tania Mancheno (Dipl. Pol.) und Andreas Schneider (Dipl. Ing.), Dauer ca. 2 Stunden, Teilnahme: kostenlos, Spende für die Refugee-Künstler_innen im ort_m-Projekt willkommen, Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL  in Kooperation mit ort_m