Manga-Bell-Weg in Ohlsdorf

Emily-Rudolf-MangaBellHamburg war mit Berlin eine der deutschen Kolonialmetropolen und besitzt neuerdings die Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung“. Was würde eine Dekolonisierung des Hamburger Stadtraums für Ohlsdorf bedeuten? Das fragen die Willi-Bredel-Geschichtswerkschaft und der Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL. Am 23. Juni 2016 ab 18.30 Uhr laden sie zur Veranstaltung “Warum der Woermannsweg in Manga-Bell-Weg umbenannt werden sollte” [pdf] ein. Sie beginnt mit einer Stadtteiltour rund um den Justus-Strandes-Weg und den Woermannsweg/-stieg. Außerdem steht ein „Markt der Informationen“ über deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun, antikolonialen Widerstand und Hamburgs Dekolonisierung auf dem Programm. Continue reading

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Ein Gedächtnis der Stadt

gedaechtnis-der-stadt150Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg greift das Thema Kolonialismus auf und bietet mittlerweile den Stadtplan Hamburg Postkolonial sowie verschiedene Sachbücher rund um das Thema an. Neu erschienen ist nun Band 1 der dreiteiligen Reihe “Ein Gedächtnis der Stadt”. Er gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen, erläutert Biographien und beleuchtet die gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der (Um-)Benennungen. Erstmals wird auch der Umgang Hamburgs mit belasteten Straßennamen aus der Kolonialgeschichte unter die Lupe genommen. Es geht um Dominikweg, O’Swaldkai, Schimmelmannallee, Wißmannstraße, Woermannstieg, Godeffroystraße und eine Vielzahl anderer Straßen und Plätze, die in Hamburg nach Kolonialakteuren benannt sind. Continue reading

Decolonize!

1308Am Wochenende 24. und 25. August stehen mehrere Veranstaltungen zum Thema “Decolonize Hamburg! – Perspektivwechsel in der Erinnerungspolitik” auf dem Programm. Das Eine Welt Netzwerk Hamburg, der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial und das Austellungsteam von “freedom roads!” laden zu einem Vernetzungstreffen, zu einer Podiumsdiskussion und zu einer Performance ein.  Alle Veranstaltungen sind mit freiem Eintritt!

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Ausstellung freedom roads!

wissmann

Europas Stadtlandschaften sind geprägt von Spuren der Kolonialvergangenheit, Straßennamen erinnern bis heute an einst eroberte Gebiete und ehren koloniale Akteure. Doch inzwischen engagieren sich mehr und mehr Initiativen für die kritische Auseinandersetzung mit diesen kolonialen Benennungen.
Berlin Postkolonial e.V. und die Initiative afrika-hamburg zeigen im Kunsthaus Hamburg vom 12. August bis zum 22. September die Ausstellung “freedom roads! – Koloniale Straßennamen – postkoloniale Erinnerungskultur: Geschichte, Kunst und Beteiligung”.

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