Uranabbau in Tansania stoppen

Anthony-Lyamunda-CESOPEAm Mittwoch, den 1.6.2016 um 19 Uhr berichtet Anthony Lyamunda (CESOPE) in der W3 über den geplanten Uranabbau in Tansania und den Widerstand dagegen. Nach den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) haben sich die meisten Länder von der Atomkraft abgewendet. Um so aggressiver versuchen gerade russische Konzerne weltweit ein Comeback der Atomkraft zu forcieren. Ein Abkommen zwischen dem russischen Handelsministerium und der tansanischen Regierung über den großflächigen Uranabbau im Selous Nationalpark ist weit fortgeschritten und steht kurz vor der Unterzeichnung.
Der Sprecher der Umweltorganisation CESOPE (Civil Education is the Solution for Poverty and Environmental Management) und Elektroingenieur, Anthony Lyamunda, berichtet über die drastischen Folgen für die Umwelt, den dieser Urantagebau für eines der größten und wichtigsten Naturschutzgebiete Ost-Afrikas, den Selous Nationalpark, haben würde. Er spricht auch darüber, welche dramatischen Auswirkungen dieses Projekt für die Bevölkerung hätte, und wie sich der Widerstand dagegen organisisert. Continue reading

Erinnerungskultur in Tansania

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Am Montag, den 22. Februar 2016 um 19 Uhr findet im Museum für Bergedorf und die Vierlande eine Diskussion zum Thema “Erinnerungskultur in Tansania” statt. Über die die Spuren der Kolonialgeschichte in Tansania und den Umgang damit sprechen Flower Manase, Kuratorin am National Museum of Tanzania in Dar es Salaam; Dr. Arnulf Scriba vom Deutschen Historischen Museum in Berlin und Dr. Schanett Riller, Leiterin der Bergedorfer Museumslandschaft. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, es gibt eine Übersetzung und der Eintritt ist frei. Mehr: www.bergedorfer-museumslandschaft.de
Foto: National museum, Dar es Salaam, Tanzania (WT-shared) Digr at wts wikivoyage, CC-by-sa 3.0/de

Majubs Reise in den Tod

MajubsReise_02-küche In der Hamburger Dokumentarfilmwoche läuft ein Film über den unbequemen Komparsen und Kolonialsoldaten Majub bin Adam Mohamed Hussein (alias Mohamed Husen) aus Dar es Salaam. “Majubs Reise” feiert am 12. April Hamburg-Premiere.  Obwohl ihr Material nur aus nationalsozialistischen Quellen stammt, gelingt es der jungen Regisseurin Eva Knopf, einen Husen zu präsentieren, der mehr ist als Kulisse, der nicht nur über das Bild huscht und den Dummen und den Diener spielt. Artikel “Mehr als ein Statist” auf Zeit Online: www.zeit.de

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